Dienstag, 12. Mai 2009

Inka-Jungle-Trail y Machu Picchu

Holassss
kaum zu glauben, dass schon wieder vier tolle Tage um sein sollen. Aber die Zeit vergeht bekanntlich ja viel schneller, wenn man Spass hat =)

Am Freitag gimgs ganz frueh los und mit dem Bus, den Fahrraedern und 9 weiteren Touris, alles Amis bis auf zwei Englaender und unserem Guia Puma, auf sehr kurvigen Strassen erst nach Ollantaytambo. Dort haebn wir kurz Pause gemacht, von unten die Ruinen bewundert und noch ein wenig Wasser gekauft bis es dann weiter hoch ging bis zum Pass.
Am Pass angekommen wurden alle Raeder abgeladen und wir haebn uns warm eingepackt, weils da oben richtig kalt war.
Dann ging es zwei Stunden eine steile, kurvige, Asphaltstrasse runter. Das hat Spass gemacht und man wurde zwischenzeitig doch ganz schoen schnell!
Nach einer Pause und einem snck, der fuer Mona und mich aus sehr viel Schokolade anstatt des Wurstbroetchens bestand, ging es weiter, nochmals mindestens zwei Stunden. Diesmal aber auf einem Sand-Schotter-Weg.
Das ging ganz schoen auf die Arme und Beine und ich bin froh, dass meine Bremsen gut funktioniert haben und sich keiner von uns hingelegt hat!
Je weiter man nach unten kam desto tropischer wurde das Klima und desto exotischer die Pfalnzen. Am Schluss wars schwuelwarm und die Strassen wurden von riesigen Bananenstauden gesaeumt. Immer wieder ging es durch Wasserfaelle die sich wie ein Fluss auf die Strassen ausgeweitet hatten, aber bei der Waerme trocknete auch alles recht schnell wieder.
Am Ende des Tages waren wir alle fix und fertig aber super gluecklich!

Am zweiten Tag unserer Tour sind wir morgens, nach super leckerem pancake-Fruehstuck, zuerst mit einem Truck bis zum eigentlichen Inka-Jungle-Trail gefahren wurden. Wir standen mit einer anderen Gruppe alle hinten auf der Ladeflaeche.
Der Weg war sehr schmal, zog sich ueber Bergkuppen, an steieln Haengen entlang, ueber alte Inkatreppen und Jungel. Jede Stunde gab es ein kleines Haeuschen mit Getraenken, Affen und anderen Tieren die lustige Tricks konnten.
Wir haben leckere Advocados gegessen und wurden immer wenn wir anhielten von den Muecken angefallen.
Die Stecke war super anstrengend, vorallem wegen dem schwuelen Kñlima und man war sofort total verschwitzt aber es war landschaftlich wunderschoen.
Mittags haben wir noch eine Coca-Zeremonie abgehlaten auf dem hoechsten Punkt der Strecke von dem man das ganze Tal und die schneebedeckten Berge sehen konnte.
Abends sind wir dann zu den Termalbaedern gekommen, mitten zwischen den Bergen gelegen. Das war super entspannend und danach sind Mona und ich als einzige mit Ryan, einem der Amis, zum Hostal gelaufen. Alle anderen waren zu faul die halbe Stunde noch zu gehen und sichçnd mit dem Bus gefahren. die ahebn echt was verpasst. War echt schoen im dunkeln mit den ganzen Sternen und den tausenden Gluehwuermchen.
Nach dem Essen gabs dann noch ein bisschen Party mit Tanzen und jeder Menge Freigetraenke, ueberwiegend Coctails, dabei waren wir noch nicht mal mit Peruanern unterwegs...

Am naechsten Tag waren alle ziemlich fertig, deswegen hat die Gruppe entschieden, dass wir das erste Stueck mit dem Bus fahren. Fand ich ein bisschen schade, aber naja gut...
Das zweite Stueck bis nach Aguas Calientes sind wir dann auf den Bahngleisen entlangegegangen und haben auf ihnen auch einen Fluss ueberquert. Das war schon Nervenkitzel pur!
In Aguas Calientes haben wir gegessen und sind dann am Nachmittag auf einen der Berge gestiegen. Die Wege waren leicht gefaehlich, weil sie aufçs rutschigen Steienen und steilen Holzleitern bestanden, aber es hat sich gelohnt dort hoch zu steigen. Von oben hatten wir einen tollen Blick auf Machu Picchu, Waynapicchu und den originalen Inkatrail und in der untergehenden Sonne sah es ganz besonders schoen aus.
Der Abstieg wurde dann im Daemmerlicht schon interessanter und spaeter im dunkeln auch recht gefaehrtlich. Zum GLueck hatten wir das Kameralicht von Ryan. Die anderen sind erst eine Stunde nach uns unten angekommen, weil sie zu neunt nur zwei Lichter hatten. Wir hatten uns schon Sorgen gemacht, aber alle sind heil angekommen.
Abends war in der Naehe des Hostals noch ein Fest mit Cumbialiveband zum Muttertag.

Am Montag gings dann um 4 Uhr morgens los mit Taschenlampen Richtung Machu Picchu.
Wir sind die 5000 Inkatreppen bis zum Eingang hochgestiegen. Das war echt anstrengend!
Um 6 Uhr wurden wir reingelassen und da gabs den ersten Schock des Tages. Puma hatte vergessen uns zu sagen, dass wir unseren REisepass mitbringen muessen und somit hatten wir nur unser Ticket dabei. Zum Glueck sind wir trotzdem reingekommen.
Wir sind dann gleich weiter zum Waynapicchu hionaufgestiegen, durch eine kleine Hoehle durchgekrabbelt und hatten dann mit noch sehr wenigen Leuten einen tollen BLick auf das verschlafene Machu Picchu.
Danach haben wir uns draussen mit der Gruppe getroffen und haben dann eine letzte Fuehrung von Puma bekommen und danach hiess es dann auch schon Abschied nehmen. Wir hatten echt eine coole Gruppe und die Tour hat super Spass gemacht!
Das zweite Mal musste ich als Beweiss das ich schon drin war und das ohne Passport, meine Kamera mit den Fotos vorzeigen. Total bescheuert!
Mona und ich sind dann noch ein wenig da geblieben und haben die Zeit auf dem Machu Pichhu ausgenutzt. War ja auch teuer genug.
Um 16 Uhr fing es dann allerdings an zu regenen und zu Hageln.
Als es ein bisschen wenigeer wurde sind wir dann trotzdem die Inkastufen wieder hinuntergestiegen ins Tal, weil der Bus 7 Dollar fuer die kurze Stecke haebn wollte. So haebn witr dann wenigstens den gigantischen Regenbogen gesehn! ;)

Die Bahnfahrt zurueck war auch abenteulich. Wir sind im Erste-Klasse-Zug gehfahren, weil der gleichtuer wie der Backpacker war und da gabs dann ne Modenschau und n lustigen Tanz. Wir waren aber einfach so muede und fertig, dass wir damit nichts anzufangen wussten und durch unsere Lachanfaelle die Sitznachbarn bespasst haben. =)
Wir hatten zwar sehr wenig bis gar keine Beinfreiheit aber immerhin gab es leckeres Essen in tollen Boxen mit Praegung und als wir dann spaet abends wieder in Cusco in unserem Hostal waren sind wir nur noch totmuede ins Bett gefallen.

Ich war vier Tage lang im Paradies und kann es immer noch gar nicht richtig fassen!!!

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