Dienstag, 18. November 2008
Mittwoch, 12. November 2008
money makes the world go around...
Das bekomme ich gerade zu spueren.
Meine Karte ist leider immer noch nicht angekommen, nachdem der Automat meine letzte zum Abendbrot verspeisst hat...
Man kann einfach nichts machen, weil man einfach fuer alles Geld braucht.
In die Stadt fahren-kann ich nicht-habe kein Geld fuern Bus und noch kein Fahrrad (auch dafuer habe ich kein Geld)
Einkaufen-kann ich nicht-habe kein Geld zum kaufen
Shoppen-koennte ich-macht aber ohne Geld kein Spass
Ausstellungen angucken-kann ich nicht-kostet Eintritt
Ein kleines Eis essen-kann ich nicht-kostet auch Geld
Abends mal weggehen-kann ich nicht-kostet auch Eintritt bzw. man hat Getraenkekosten
Tja also bleibt mir nur uebrig mich in Gedult zu ueben (langsam werd ich richtig gut dadrin, auch wenns mir bei diesem Thema deutlich schwerer faellt) und die Sonne am Meer zu geniessen und nicht durch den Stadtteil Magdalena zu laufen, weil ich sonst bestimmt Sachen sehe, die ich gerne kaufen wuerde...
Und dann sag mal noch einer Geld wuerde nicht gluecklich machen...mich wuerde es gerade ziemlich gluecklich machen...auch wenn es natuerlich bei weitem nicht das Einzige ist, aber es nimmt grad einen sehr hohen Stellwert ein.
Also die Briefe kommen sobald ich Geld habe :-p
saludos
Montag, 10. November 2008
Mittwoch, 5. November 2008
US ELECTIONS
Ab 20.30 Uhr sassen wir entweder vorm Fehrnseher oder aber vorm PC und haben die Wahlergebnisse verfolgt.
Alica hat bei jedem gewonnenen Staat laut gejubelt, weil sie dachte Obama haette schon gewonnen. ;)
Und obwohl hier alle Daumen fuer Obama gedrueckt wurden, kam zwischendurch immer wieder der Einwand, dass er ja, wenn er gewinnen sollte, eh leider bald erschossen werde...
Tja als es dann um 22.30 Uhr eignetlich schon klar war, dass Obama neuer President wird, wurde ersteinmal ein Wein gekopft und als es dann klar war wurde natuerlich angestossen.
Der Wein war zwar lieblich, aber gar nicht so schlecht ;)
Dann haben wir noch so lange gewartet, bis McCain seine wirklich faire und gute Rede gehalten hat und bis dann auch endlich der neue President der Vereinigeten Staaten auftauchte und der Welt mitteilte, dass es in eine bessere Zukunft geht...
"Yes we can"
"Obama gana la casa blanca"
Die Euphorie war gross, aber auch die Muedigkeit, aber immerhin: Wir waren live dabei!
Dann wollen wir mal hoffen, dass es wirklich eine bessere Zukunft wird!
Dienstag, 4. November 2008
Fazit nach einem Monat
Die Zeit vergeht hier wie im Flug und manchmal habe ich das Gefuehl gerade erst angekommen zu sein und dann wieder schon viel laenger hier zu sein.
Seit neustem hat sich die Baustelle vor Santa Cruz auch noch vergroessert und bringt den Verkehr regelmaessig zum erliegen und mittlerweile sind auch schon die Umleitungen und andere, als befahrbar eingestufte, Wege davon betoffen, was die Fahrtzeit nocheinmal um ein wesentliches verlaengert.
Da kommt es dann schon mal vor, dass man sich irgendwo zwischen tausend Leuten in einem Kleinbus eingequetscht ohne viel Luft, dafuer aber jeder Menge Staub, mitten im nichs befindet und man nur hofft, dass wenigstens der Fahrer weiss wo er langfaehrt, waehrend man durch irgendwelche sogenannten Fluesse faehrt, vorbei an stinkenden Muellbergen, jeder Menge aufgetuermten Stein- und Schuttbergen und Ausgrabungsstaetten, auf denen die Kinder Fussball spielen.
Bei der Arbeit im campo gefaellt mir besonders die Arbeit von und mit Juan. Er ist sozusagen der Tanzleherer und wird von den Kindern geachtet und sie sind ausserdem viel ruhiger bei ihm, was jetzt natuerlich nicht heissen soll, das die anderen Profesores nicht geachtet werden. Die Kinder lieben das Tanzen und gehen voll darin auf. Es macht Spass ihnen dabei zuzusehen und ihr Lachen zu hoeren. Es sieht alles ganz einfach aus, aber ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass es sehr viel schwieriger und anstrengender ist als es ausschaut.
Raquel macht gerade ein Langzeitprojekt zum Thema Emotionen und wir helfen ihr dabei, indem wir zwei Wochen mit den Kindern die "derechos de niños" bearbeiten, dazu Spiele machen, Geschichten schreiben und dann am Ende fuer einen Wettbewerb Bilder zu genau diesem Thema malen und einreichen.
Ich bin sehr gespannt, ob das alles klappt und wie die Kinder auf unsere "Einheiten" reagieren.
Oft bringen die Kinder ihre kleinen Geschwister mit und das macht das Ganze natuerlich besonders anstrengend, weil sich um die immer einer die ganze Zeit kuemmern muesste. Wenn wir dann alleine gehen wird das aber kaum moeglich sein...
Manchmal ist es auch sehr schwer die Kinder im Zaum zu halten, besonders fuer uns. Aber es sind halt Kinder, dass darf mich nicht vergessen.
Ich habe uebrigens auch erst jetzt wirklich verstanden, was es heisst in einer 8 Millionen Stadt zu wohnen! Wir waren naemlich auf einem Berg in Lima, von dem man einen sehr grossen Teil der Stadt ueberblicken kann.
Das war schon echt gigantisch und man konnte noch nicht einmal alles sehen und das lag nicht nur am Smog.
Ich bin auf jeden Fall super froh, dass das mit Lima echt geklappt hat und das ich hier ein, wie ich glaube total schoenes und lehrreiches Jahr verbringen kann und kanns immer noch nicht richtig glauben! Auf der einem Seite fuehle ich mich hier schon richtig heimisch und auf der anderen Seite ist das alles doch noch so fremd und ich hab das Gefuehl nur fuer“Urlaub” hier zu sein, was natuerlich ueberhaupt nicht der Fall ist.
Das wars dann auch erstaml wieder von meiner Seite.saludos
