Halli Hallo!
Ich hatte ja schon erwaehnt, dass Mona und ich zum Abschluss nochmal ein Wochenende in den Sueden fahren wollten.
Auch wenn ich eigentlich, auf Grund der Grippe, Reiseverbot habe, sind wir am Freitagabend direkt von der fiesta in den Bus nach Paracas gestiegen.
Dort, nur 4 Stunden von Lima entfernt, befindet sich das "Galapagos fuer Arme". Wir sind dort mit dem Boot zu den "Islas Ballestas" gefahren und konnten Millionen von Seevoegeln, Pelikane, Seeloewen/Robben, Humboldpinguine und sogar Delfine beobachten und das sogar ganz nah!
Danach sind wir sofort weiter nach Nasca gefahren.
Eigentlich wollten wir nur auf den Aussichtsturm und von dort die zwei sichtbaren Linenbilder uns ansehen, aber dann haben wir uns doch zu dem unverschaemt teueren Ueberflug in einem Miniflugzeug hinreissen lassen. Ich bin total froh, dass wir das gemacht ahben, denn es hat sich echt gelohnt!
Man konnte die Linien so deutlich sehen und hatte einen wunderschoenen BLick auf die wuestenaehnliche Landschaft. Ausserdem war der Flug alleine, ohne die Linien, schon ein echtes Erlebnis. Das war besser als jede Achterbahn obwohl der andere Deutsche mit dem wir den Flug zusammen gemacht haben teilweise schon ganz schoen geschockt aussah. ;)
Am Abend sind wir dann nach Ica gefahren und dann mit einem kleinen Mototaxi die viertel Stunde bis raus zur Oase Huacachina.
Nach kurzem Suchen haben wir dann ein guenstiges Hostal mit total netter Atmosphaere gefunden und konnten es uns nicht nehmen lassen, obwohl wir totmuede waren, uns noch kurz ans Lagerfeuer neben der Bar im Garten zu setzen.
Den Sonntag haben wir dann erstmal etwas ruhiger angehen lassen, aber auch nur um dann in der Mittagshitze, weiss der Teufel was uns da geritten hat, auf eine der hohen Sandduenen zu laufen die die Oase umgeben.
Da oben hatte man einen unbeschreiblichen Blick und man hat in die eine Richtung wirklich nur Sand gesehn! Unglaublich!
Wir haben dann noch in der Oase gebadet und am Nachmittag ging es mit drei Amerikanern aus dem Hostal mit einem Buggie ab in die Duenen zum sandboarding.
Anfangs hatte ich totale Panik mich auf dem Minibrett kopfueber die steilen Duenen herunterzustuerzen, weil ich dachte, dass ich dann wenn ich unten ankomme bestimmt mit dem Kopf im Sand stecke.
Es stellte sich natuerlich als totaler Schwachsinn heraus und am Ende wollte ich immer groessere Duenen und konnte gar nicht genug bekommen, auch wenn ich danach voellig voll mit Sand war. =)
Ja und heute ist Mona schon wieder abgeflogen. ;(
Es kann einem echt Angst machen, wie schnell hier die Zeit verfliegt.
Aber wir hatten eine ganz tolle Zeit hier zusammen und es war total schoen, dass sie hier war.
Ich glaube es wird recht komisch werden, dass ich morgens nicht mehr aufpassen muss, weil ich ja vielleicht auf eine noch schlafende Mona treten koennte.
Allerdings bekomme ich jetzt ohne Probleme meine Zimmertuer wieder auf. Das ist echt angenehm!^^
buenas noches amigos!
Mittwoch, 27. Mai 2009
Montag, 18. Mai 2009
wieder zurueck!
Ja, jetzt ist die schoene Zeit des Reisens doch schon wieder vorbei.
Irgendwie ist es schoen wieder in Lima zu sein, wir sind sogar im gleichen Flugzeug mit einer hier ganz angesagten und bekannten Cumbiaband geflogen. =)
Es gab zwar jede Menge Stress und endlose Wartezeiten, aber wir sind ja immerhin heil wieder in Lima angekommen.
Von Puerto Maldonado ging es dann fuer drei Tage und zwei Naechte ab in den echten Jungel und zwar in den Nationalpark "Lago Sandoval".
An dem Morgen hat es geregnet und es wollte auch gar nicht wieder aufklaren die ganzen drei Tage. Unser guía hat uns dann erzaehlt, dass es drei Tage im Mai gaebe, die immer grau waeren und wo es, auch wenn die Regenzeit schon vorbei waere, immer nochmal wieder regnen wuerde. Tja und genau diese drei Tage hatten wir natuerlich erwischt. Haben wir ein Glueck gehabt!
Wir mussten Gummistiefel anziehen und im Endeffekt war ich doch ziemlich froh darueber, weil wir teilweise wirklich bis zu den Knien im Schlamm steckten. Der Weg war ziemlich abenteuerlich!
Unsere Lodge war total niedlich und mit dem notwendigsten ausgeruestet. Wir hatten Mosquitonetze ueber den Betten und es gab nur Kerzen als Lichter.
Zum See war es ein Fussweg von 2 Minuten und wir sind ganz oft mit einem Kanu auf dem See herumgeschippert.
Wir haben Seeotter, Kaimane, jede Menge Papageien und vier verschiedene Affenarten (Nachaffen, roter Bruellaffe, Kapuzineraeffchen und Totenkopfaeffchen) in freier Natur beobachten koennen. Dafuer hat sich der super teuere Preis dann doch gelohnt!
In der letzten Nacht gab es dann sogar jede Menge Sterne und wir haben Legenden aus der Selva erzaehlt bekommen, die uns ganz schoene Gaensehaut ueber den Ruecken gejagt haben und zur Folge hatten, dass Mona und ich nur noch zu zweit herumgelaufen sind. ;)
Tja und nun ist Mona gestern abend noch mit dem Bus nach Trujillo hochgefahren und ich werde mich hier wieder der Arbeit mit den Kindern widmen.
Einerseits freu ich mich auf die Kinder, aber andererseits ist es komisch jetzt nicht mehr weiterzureisen...naja am Freitag gehts mit Glueck ja schon wieder fuer das Wochenende nach Ica, Nasca und Paracas. =)
chau chau ;)
Irgendwie ist es schoen wieder in Lima zu sein, wir sind sogar im gleichen Flugzeug mit einer hier ganz angesagten und bekannten Cumbiaband geflogen. =)
Es gab zwar jede Menge Stress und endlose Wartezeiten, aber wir sind ja immerhin heil wieder in Lima angekommen.
Von Puerto Maldonado ging es dann fuer drei Tage und zwei Naechte ab in den echten Jungel und zwar in den Nationalpark "Lago Sandoval".
An dem Morgen hat es geregnet und es wollte auch gar nicht wieder aufklaren die ganzen drei Tage. Unser guía hat uns dann erzaehlt, dass es drei Tage im Mai gaebe, die immer grau waeren und wo es, auch wenn die Regenzeit schon vorbei waere, immer nochmal wieder regnen wuerde. Tja und genau diese drei Tage hatten wir natuerlich erwischt. Haben wir ein Glueck gehabt!
Wir mussten Gummistiefel anziehen und im Endeffekt war ich doch ziemlich froh darueber, weil wir teilweise wirklich bis zu den Knien im Schlamm steckten. Der Weg war ziemlich abenteuerlich!
Unsere Lodge war total niedlich und mit dem notwendigsten ausgeruestet. Wir hatten Mosquitonetze ueber den Betten und es gab nur Kerzen als Lichter.
Zum See war es ein Fussweg von 2 Minuten und wir sind ganz oft mit einem Kanu auf dem See herumgeschippert.
Wir haben Seeotter, Kaimane, jede Menge Papageien und vier verschiedene Affenarten (Nachaffen, roter Bruellaffe, Kapuzineraeffchen und Totenkopfaeffchen) in freier Natur beobachten koennen. Dafuer hat sich der super teuere Preis dann doch gelohnt!
In der letzten Nacht gab es dann sogar jede Menge Sterne und wir haben Legenden aus der Selva erzaehlt bekommen, die uns ganz schoene Gaensehaut ueber den Ruecken gejagt haben und zur Folge hatten, dass Mona und ich nur noch zu zweit herumgelaufen sind. ;)
Tja und nun ist Mona gestern abend noch mit dem Bus nach Trujillo hochgefahren und ich werde mich hier wieder der Arbeit mit den Kindern widmen.
Einerseits freu ich mich auf die Kinder, aber andererseits ist es komisch jetzt nicht mehr weiterzureisen...naja am Freitag gehts mit Glueck ja schon wieder fuer das Wochenende nach Ica, Nasca und Paracas. =)
chau chau ;)
Freitag, 15. Mai 2009
puerto maldonado-bienvenidos a la selva!
Hallo ihr Lieben,
ganz liebe Gruesse aus dem regnerischen Regenwald!
Hier ist es so unglaublich warm, dass wir in der Nacht froh waren einen Ventilator im Zimmer zu haben.
Wir sind ausgestiegen aus dem Flugzeug und sind sofort weggelaufen, weils sooo warm war und das um 10 Uhr morgens. Dabei hatten wir uns die Nacht vorher in Cusco noch beschwert, weil wir gefrohren haben.
Puerto Maldonado hat ausser dem schwuelen Klima, der tollen vielen Sterne, der Eidechsen und Kroeten nicht sonderlich viel zu bieten. Wir haben uns den Fluss angeschaut und die Urwaldpracht auf der anderten Seite und einen verdamt teuren Ausflug gebucht bis Sonntag, zum einem See im "reserva national". Wir verbringen also wirklich 3 Tage und zwei Naechte im echten totalen Urwald! =)
In Cusco wollten wir an unserem letzten Tag eigentlich noch nach Pisac und Ollantaytambo, den Inkaruinen, aber dafuer brauchte man ein total teures "bolteo touristico", also sind wir lieber zu freien Ruinen geritten. Ja, GERITTEN! =)
Mein Pferdchen war zwar leider einfach nur verfressen und dadurch sehr lahm und halt nur am fressen interessiert, aber bei den Ruinien haben wir noch ne tolle Fuehrung bekommen und das Reiten hat auch Spass gemacht!
So nun gehts los ueber den Fluss rein in den Urwald! juhu
Hasta Luego!
ganz liebe Gruesse aus dem regnerischen Regenwald!
Hier ist es so unglaublich warm, dass wir in der Nacht froh waren einen Ventilator im Zimmer zu haben.
Wir sind ausgestiegen aus dem Flugzeug und sind sofort weggelaufen, weils sooo warm war und das um 10 Uhr morgens. Dabei hatten wir uns die Nacht vorher in Cusco noch beschwert, weil wir gefrohren haben.
Puerto Maldonado hat ausser dem schwuelen Klima, der tollen vielen Sterne, der Eidechsen und Kroeten nicht sonderlich viel zu bieten. Wir haben uns den Fluss angeschaut und die Urwaldpracht auf der anderten Seite und einen verdamt teuren Ausflug gebucht bis Sonntag, zum einem See im "reserva national". Wir verbringen also wirklich 3 Tage und zwei Naechte im echten totalen Urwald! =)
In Cusco wollten wir an unserem letzten Tag eigentlich noch nach Pisac und Ollantaytambo, den Inkaruinen, aber dafuer brauchte man ein total teures "bolteo touristico", also sind wir lieber zu freien Ruinen geritten. Ja, GERITTEN! =)
Mein Pferdchen war zwar leider einfach nur verfressen und dadurch sehr lahm und halt nur am fressen interessiert, aber bei den Ruinien haben wir noch ne tolle Fuehrung bekommen und das Reiten hat auch Spass gemacht!
So nun gehts los ueber den Fluss rein in den Urwald! juhu
Hasta Luego!
Dienstag, 12. Mai 2009
Inka-Jungle-Trail y Machu Picchu
Holassss
kaum zu glauben, dass schon wieder vier tolle Tage um sein sollen. Aber die Zeit vergeht bekanntlich ja viel schneller, wenn man Spass hat =)
Am Freitag gimgs ganz frueh los und mit dem Bus, den Fahrraedern und 9 weiteren Touris, alles Amis bis auf zwei Englaender und unserem Guia Puma, auf sehr kurvigen Strassen erst nach Ollantaytambo. Dort haebn wir kurz Pause gemacht, von unten die Ruinen bewundert und noch ein wenig Wasser gekauft bis es dann weiter hoch ging bis zum Pass.
Am Pass angekommen wurden alle Raeder abgeladen und wir haebn uns warm eingepackt, weils da oben richtig kalt war.
Dann ging es zwei Stunden eine steile, kurvige, Asphaltstrasse runter. Das hat Spass gemacht und man wurde zwischenzeitig doch ganz schoen schnell!
Nach einer Pause und einem snck, der fuer Mona und mich aus sehr viel Schokolade anstatt des Wurstbroetchens bestand, ging es weiter, nochmals mindestens zwei Stunden. Diesmal aber auf einem Sand-Schotter-Weg.
Das ging ganz schoen auf die Arme und Beine und ich bin froh, dass meine Bremsen gut funktioniert haben und sich keiner von uns hingelegt hat!
Je weiter man nach unten kam desto tropischer wurde das Klima und desto exotischer die Pfalnzen. Am Schluss wars schwuelwarm und die Strassen wurden von riesigen Bananenstauden gesaeumt. Immer wieder ging es durch Wasserfaelle die sich wie ein Fluss auf die Strassen ausgeweitet hatten, aber bei der Waerme trocknete auch alles recht schnell wieder.
Am Ende des Tages waren wir alle fix und fertig aber super gluecklich!
Am zweiten Tag unserer Tour sind wir morgens, nach super leckerem pancake-Fruehstuck, zuerst mit einem Truck bis zum eigentlichen Inka-Jungle-Trail gefahren wurden. Wir standen mit einer anderen Gruppe alle hinten auf der Ladeflaeche.
Der Weg war sehr schmal, zog sich ueber Bergkuppen, an steieln Haengen entlang, ueber alte Inkatreppen und Jungel. Jede Stunde gab es ein kleines Haeuschen mit Getraenken, Affen und anderen Tieren die lustige Tricks konnten.
Wir haben leckere Advocados gegessen und wurden immer wenn wir anhielten von den Muecken angefallen.
Die Stecke war super anstrengend, vorallem wegen dem schwuelen Kñlima und man war sofort total verschwitzt aber es war landschaftlich wunderschoen.
Mittags haben wir noch eine Coca-Zeremonie abgehlaten auf dem hoechsten Punkt der Strecke von dem man das ganze Tal und die schneebedeckten Berge sehen konnte.
Abends sind wir dann zu den Termalbaedern gekommen, mitten zwischen den Bergen gelegen. Das war super entspannend und danach sind Mona und ich als einzige mit Ryan, einem der Amis, zum Hostal gelaufen. Alle anderen waren zu faul die halbe Stunde noch zu gehen und sichçnd mit dem Bus gefahren. die ahebn echt was verpasst. War echt schoen im dunkeln mit den ganzen Sternen und den tausenden Gluehwuermchen.
Nach dem Essen gabs dann noch ein bisschen Party mit Tanzen und jeder Menge Freigetraenke, ueberwiegend Coctails, dabei waren wir noch nicht mal mit Peruanern unterwegs...
Am naechsten Tag waren alle ziemlich fertig, deswegen hat die Gruppe entschieden, dass wir das erste Stueck mit dem Bus fahren. Fand ich ein bisschen schade, aber naja gut...
Das zweite Stueck bis nach Aguas Calientes sind wir dann auf den Bahngleisen entlangegegangen und haben auf ihnen auch einen Fluss ueberquert. Das war schon Nervenkitzel pur!
In Aguas Calientes haben wir gegessen und sind dann am Nachmittag auf einen der Berge gestiegen. Die Wege waren leicht gefaehlich, weil sie aufçs rutschigen Steienen und steilen Holzleitern bestanden, aber es hat sich gelohnt dort hoch zu steigen. Von oben hatten wir einen tollen Blick auf Machu Picchu, Waynapicchu und den originalen Inkatrail und in der untergehenden Sonne sah es ganz besonders schoen aus.
Der Abstieg wurde dann im Daemmerlicht schon interessanter und spaeter im dunkeln auch recht gefaehrtlich. Zum GLueck hatten wir das Kameralicht von Ryan. Die anderen sind erst eine Stunde nach uns unten angekommen, weil sie zu neunt nur zwei Lichter hatten. Wir hatten uns schon Sorgen gemacht, aber alle sind heil angekommen.
Abends war in der Naehe des Hostals noch ein Fest mit Cumbialiveband zum Muttertag.
Am Montag gings dann um 4 Uhr morgens los mit Taschenlampen Richtung Machu Picchu.
Wir sind die 5000 Inkatreppen bis zum Eingang hochgestiegen. Das war echt anstrengend!
Um 6 Uhr wurden wir reingelassen und da gabs den ersten Schock des Tages. Puma hatte vergessen uns zu sagen, dass wir unseren REisepass mitbringen muessen und somit hatten wir nur unser Ticket dabei. Zum Glueck sind wir trotzdem reingekommen.
Wir sind dann gleich weiter zum Waynapicchu hionaufgestiegen, durch eine kleine Hoehle durchgekrabbelt und hatten dann mit noch sehr wenigen Leuten einen tollen BLick auf das verschlafene Machu Picchu.
Danach haben wir uns draussen mit der Gruppe getroffen und haben dann eine letzte Fuehrung von Puma bekommen und danach hiess es dann auch schon Abschied nehmen. Wir hatten echt eine coole Gruppe und die Tour hat super Spass gemacht!
Das zweite Mal musste ich als Beweiss das ich schon drin war und das ohne Passport, meine Kamera mit den Fotos vorzeigen. Total bescheuert!
Mona und ich sind dann noch ein wenig da geblieben und haben die Zeit auf dem Machu Pichhu ausgenutzt. War ja auch teuer genug.
Um 16 Uhr fing es dann allerdings an zu regenen und zu Hageln.
Als es ein bisschen wenigeer wurde sind wir dann trotzdem die Inkastufen wieder hinuntergestiegen ins Tal, weil der Bus 7 Dollar fuer die kurze Stecke haebn wollte. So haebn witr dann wenigstens den gigantischen Regenbogen gesehn! ;)
Die Bahnfahrt zurueck war auch abenteulich. Wir sind im Erste-Klasse-Zug gehfahren, weil der gleichtuer wie der Backpacker war und da gabs dann ne Modenschau und n lustigen Tanz. Wir waren aber einfach so muede und fertig, dass wir damit nichts anzufangen wussten und durch unsere Lachanfaelle die Sitznachbarn bespasst haben. =)
Wir hatten zwar sehr wenig bis gar keine Beinfreiheit aber immerhin gab es leckeres Essen in tollen Boxen mit Praegung und als wir dann spaet abends wieder in Cusco in unserem Hostal waren sind wir nur noch totmuede ins Bett gefallen.
Ich war vier Tage lang im Paradies und kann es immer noch gar nicht richtig fassen!!!
kaum zu glauben, dass schon wieder vier tolle Tage um sein sollen. Aber die Zeit vergeht bekanntlich ja viel schneller, wenn man Spass hat =)
Am Freitag gimgs ganz frueh los und mit dem Bus, den Fahrraedern und 9 weiteren Touris, alles Amis bis auf zwei Englaender und unserem Guia Puma, auf sehr kurvigen Strassen erst nach Ollantaytambo. Dort haebn wir kurz Pause gemacht, von unten die Ruinen bewundert und noch ein wenig Wasser gekauft bis es dann weiter hoch ging bis zum Pass.
Am Pass angekommen wurden alle Raeder abgeladen und wir haebn uns warm eingepackt, weils da oben richtig kalt war.
Dann ging es zwei Stunden eine steile, kurvige, Asphaltstrasse runter. Das hat Spass gemacht und man wurde zwischenzeitig doch ganz schoen schnell!
Nach einer Pause und einem snck, der fuer Mona und mich aus sehr viel Schokolade anstatt des Wurstbroetchens bestand, ging es weiter, nochmals mindestens zwei Stunden. Diesmal aber auf einem Sand-Schotter-Weg.
Das ging ganz schoen auf die Arme und Beine und ich bin froh, dass meine Bremsen gut funktioniert haben und sich keiner von uns hingelegt hat!
Je weiter man nach unten kam desto tropischer wurde das Klima und desto exotischer die Pfalnzen. Am Schluss wars schwuelwarm und die Strassen wurden von riesigen Bananenstauden gesaeumt. Immer wieder ging es durch Wasserfaelle die sich wie ein Fluss auf die Strassen ausgeweitet hatten, aber bei der Waerme trocknete auch alles recht schnell wieder.
Am Ende des Tages waren wir alle fix und fertig aber super gluecklich!
Am zweiten Tag unserer Tour sind wir morgens, nach super leckerem pancake-Fruehstuck, zuerst mit einem Truck bis zum eigentlichen Inka-Jungle-Trail gefahren wurden. Wir standen mit einer anderen Gruppe alle hinten auf der Ladeflaeche.
Der Weg war sehr schmal, zog sich ueber Bergkuppen, an steieln Haengen entlang, ueber alte Inkatreppen und Jungel. Jede Stunde gab es ein kleines Haeuschen mit Getraenken, Affen und anderen Tieren die lustige Tricks konnten.
Wir haben leckere Advocados gegessen und wurden immer wenn wir anhielten von den Muecken angefallen.
Die Stecke war super anstrengend, vorallem wegen dem schwuelen Kñlima und man war sofort total verschwitzt aber es war landschaftlich wunderschoen.
Mittags haben wir noch eine Coca-Zeremonie abgehlaten auf dem hoechsten Punkt der Strecke von dem man das ganze Tal und die schneebedeckten Berge sehen konnte.
Abends sind wir dann zu den Termalbaedern gekommen, mitten zwischen den Bergen gelegen. Das war super entspannend und danach sind Mona und ich als einzige mit Ryan, einem der Amis, zum Hostal gelaufen. Alle anderen waren zu faul die halbe Stunde noch zu gehen und sichçnd mit dem Bus gefahren. die ahebn echt was verpasst. War echt schoen im dunkeln mit den ganzen Sternen und den tausenden Gluehwuermchen.
Nach dem Essen gabs dann noch ein bisschen Party mit Tanzen und jeder Menge Freigetraenke, ueberwiegend Coctails, dabei waren wir noch nicht mal mit Peruanern unterwegs...
Am naechsten Tag waren alle ziemlich fertig, deswegen hat die Gruppe entschieden, dass wir das erste Stueck mit dem Bus fahren. Fand ich ein bisschen schade, aber naja gut...
Das zweite Stueck bis nach Aguas Calientes sind wir dann auf den Bahngleisen entlangegegangen und haben auf ihnen auch einen Fluss ueberquert. Das war schon Nervenkitzel pur!
In Aguas Calientes haben wir gegessen und sind dann am Nachmittag auf einen der Berge gestiegen. Die Wege waren leicht gefaehlich, weil sie aufçs rutschigen Steienen und steilen Holzleitern bestanden, aber es hat sich gelohnt dort hoch zu steigen. Von oben hatten wir einen tollen Blick auf Machu Picchu, Waynapicchu und den originalen Inkatrail und in der untergehenden Sonne sah es ganz besonders schoen aus.
Der Abstieg wurde dann im Daemmerlicht schon interessanter und spaeter im dunkeln auch recht gefaehrtlich. Zum GLueck hatten wir das Kameralicht von Ryan. Die anderen sind erst eine Stunde nach uns unten angekommen, weil sie zu neunt nur zwei Lichter hatten. Wir hatten uns schon Sorgen gemacht, aber alle sind heil angekommen.
Abends war in der Naehe des Hostals noch ein Fest mit Cumbialiveband zum Muttertag.
Am Montag gings dann um 4 Uhr morgens los mit Taschenlampen Richtung Machu Picchu.
Wir sind die 5000 Inkatreppen bis zum Eingang hochgestiegen. Das war echt anstrengend!
Um 6 Uhr wurden wir reingelassen und da gabs den ersten Schock des Tages. Puma hatte vergessen uns zu sagen, dass wir unseren REisepass mitbringen muessen und somit hatten wir nur unser Ticket dabei. Zum Glueck sind wir trotzdem reingekommen.
Wir sind dann gleich weiter zum Waynapicchu hionaufgestiegen, durch eine kleine Hoehle durchgekrabbelt und hatten dann mit noch sehr wenigen Leuten einen tollen BLick auf das verschlafene Machu Picchu.
Danach haben wir uns draussen mit der Gruppe getroffen und haben dann eine letzte Fuehrung von Puma bekommen und danach hiess es dann auch schon Abschied nehmen. Wir hatten echt eine coole Gruppe und die Tour hat super Spass gemacht!
Das zweite Mal musste ich als Beweiss das ich schon drin war und das ohne Passport, meine Kamera mit den Fotos vorzeigen. Total bescheuert!
Mona und ich sind dann noch ein wenig da geblieben und haben die Zeit auf dem Machu Pichhu ausgenutzt. War ja auch teuer genug.
Um 16 Uhr fing es dann allerdings an zu regenen und zu Hageln.
Als es ein bisschen wenigeer wurde sind wir dann trotzdem die Inkastufen wieder hinuntergestiegen ins Tal, weil der Bus 7 Dollar fuer die kurze Stecke haebn wollte. So haebn witr dann wenigstens den gigantischen Regenbogen gesehn! ;)
Die Bahnfahrt zurueck war auch abenteulich. Wir sind im Erste-Klasse-Zug gehfahren, weil der gleichtuer wie der Backpacker war und da gabs dann ne Modenschau und n lustigen Tanz. Wir waren aber einfach so muede und fertig, dass wir damit nichts anzufangen wussten und durch unsere Lachanfaelle die Sitznachbarn bespasst haben. =)
Wir hatten zwar sehr wenig bis gar keine Beinfreiheit aber immerhin gab es leckeres Essen in tollen Boxen mit Praegung und als wir dann spaet abends wieder in Cusco in unserem Hostal waren sind wir nur noch totmuede ins Bett gefallen.
Ich war vier Tage lang im Paradies und kann es immer noch gar nicht richtig fassen!!!
Mittwoch, 6. Mai 2009
Station 2
Buenas noches,
so, am Montag morgen sind wir dann ganz freuh aus dem gemuetlichen Heim von Karin und Eva in Arequipa aufgebrochen und Richtung Puno gefahren.
Die Fahrt war schon recht abenteuerlich, aber wir sind heil angekommen.
Wenn man nach Puno reinkommt hat man gleich einen tollen Blick ueber die Stadt und Puno-Bay. Man sieht also auch schon den hoechsten, groessten, schiffbaren See der Welt. Ich war allerdings erstmal enttaeuscht. Der See war mit Entengruetze ueberzogen und sah nicht halb so toll aus wie man ihn von Fotos her kennt....naja der Eindruck sollte sich noch aendern.
Zuersteinmal haben wir unsere Tour nach Sillustani gebucht, die auch gleich zwei Stunden spaeter losging. Wir hatten gerade noch genug Zeit uns ein Hostal zu suchen und etwas zu essen zu kaufen, was wir dann im Bus unter neugierigen und verwunderten Blicken halb mit den Haenden zu uns genommen haben. ;)
Sillustani ist eine alte Grabstaette ganz in der Naehe von Puno, auf einem Berg umgeben von einem grossen See, gelegen.
Die Aussicht ist wunderschoen und man sieht ueberall grosse und kleine, runde Tuerme stehen, in denen frueher die Inka ihre Oberhaeupter und andere wichtige Persoenlichkeiten ihrer Doerfer begraben haben.
Die Tuerme sind bis zu 12 m hoch und die Bauweise ist sehr beeindruckend.
Auf dem Rueckweg sind wir an traditionellen Bauernhaeusern vorbeigekommen und haben auch eins besichtigt. Alle halten hier Lamas und Alpakas und die Haeuser sehen aus wie aus dem 15. Jahrhundert.
Am naechsten Morgen ging es dann wieder mal ganz frueh los und zwar zur Zweitagestour auf den Lago Titicaca.
Als wir dann mit dem Boot rausfuhren konnte man schon die groesse des Sees erkennen und es sah wirklich aus wie das Meer. Es war genauso blau und unendlich, nur die Wellen haben gefehlt.
Zuerst haben wir bei den "islas flotantes" Halt gemacht, die von Menschenhand gebaut sind und aus Schilf bestehen. Es gibt drei Stueck und die Menschen leben dort in ihren Schilfhausern und tragen auch immer ihre traditionellen Trachten.
Wir sind dann sogar mit so einem Schilfboot zu einer der andern Inseln uebergesetzt. Das war schon was ganz anderes.
Weiter ging es dann auf die Insel Amantaní.
Dort sind wir einer Familie zugeteilt worden, bei der wir die Nacht ueber geschlafen haebn und auch mit denen gegessen haben.
Mona und ich wurden von einem 16-jaehrigen total niedlichen, aber viel erwachsen wirkenderen Maedchen betreut.
Wir sind dann mit allen anderen Touris auf die Spitze des Berges zu einem Tempel gewandert. Das war ganz schoen anstrengend, vorallem weil der 5000 m ueber Null liegt und die Hoehe einem schon ganz gut zu schaffen macht.
Von dort oben hatte man einen wundervollen Ausblick ueber den See, bis hin zur bolivianischen Seite und wir haben einen ganz tollen Sonnenuntergang gesehn.
Nach dem total leckeren Abendessen wurden wir dann in die traditionellen Trachten gekleidet und dann wurde getanzt zu traditioneller Livemusik.
Das hat echt Spass gemacht. ;)
Am naechten Morgen mussten wir uns leider schon wieder ganz frueh verabschieden und unsere "Gastschwester" Jovita hat sich ganz doll ueber unser Dankeslied gefreut was wir ihr gesungen haben (wir hatten leider nichts anderes was wir ihr haetten geben koennen)
Nachts haben wir dann ein Naturphaenomen beobachtet, was ich noch nie zuvor gesehen hatte.
Es war fast Vollmond und der Himmel war fast sternenklar. Um den Mond war in einem perfekten Kreis alles tiefschwarz und klar, dann wurde ein heller Kreis sichtbar und am restlichen Himmel waren leichte Wolken zu sehen. Es sah aus als wuerde irgendeine Kraft die Wolken ausserhalb des Kreises lassen. Ich kann das ganz schwer erklaeren, aber das hat uns alle total fasziniert.
Von der Insel Amantaní ging es dann weiter zur Insel Taquile, bei wunderschoenen blauen Himmel und Sonne.
Dort angekommen war ich im Paradies! Die Insel ist so wunderschoen, das ich ueberhaupt keine Worte dafuer finden kann.
Alles ist gruen, ueberall kleine Lehmhaeuschen und Steinwege und vorallem wirkt es alles total friedlich wie auf Amantaní auch.
Dort haben wir uns eine Fotoausstellung angesehn und deren Handwerksmarkt und nach dem Mittagessen ging es dann leider auch schon wieder zurueck nach Puno.
Wieder in Puno angekommen mussten wir uns erstmal um unsere Weiterfahr nach Cusco morgen kuemmern und konnten sogar einen echt guenstigen Preis fuer den Inka-Express rausschlagen der auf der Strecke noch an sechs verschiedenen Inkastaetten Halt macht.
Puno ist uebrigens gar nicht so haesslich wie alle immer sagen. Ich finde es ehrlich gesagt ganz schoen. Viele kleien Gaesschen, viele vorallem auch junge Leute neben traditionellen Alten und einfach das pure Leben.
Mit der Hoehenkrankheit sind wir jetzt zum Glueck beide durch, nachdem wir nacheinanderer zwei Abende mit den typischen Erscheinungen zu kaempfen hatten und flach lagen.
Jetzt ist es echt angenehm durch die Strassen zu laufen und nicht von schrecklich-starken Kopfschmerzen tyranisiert zu werden.
Das macht auch Mut fuer Cusco, was ja noch ein wenig niedriger liegt als Puno.
Auf unserer Inseltour haben wir auch ein deutsches Ehepaar kennengelernt und ihre Erzaehlungen und Fotos vom Machu Picchu haben unsere Vorfreude nur noch geschuert und wir koennen es schon gar nicht mehr abwarten! ;)
Hasta pronto!
so, am Montag morgen sind wir dann ganz freuh aus dem gemuetlichen Heim von Karin und Eva in Arequipa aufgebrochen und Richtung Puno gefahren.
Die Fahrt war schon recht abenteuerlich, aber wir sind heil angekommen.
Wenn man nach Puno reinkommt hat man gleich einen tollen Blick ueber die Stadt und Puno-Bay. Man sieht also auch schon den hoechsten, groessten, schiffbaren See der Welt. Ich war allerdings erstmal enttaeuscht. Der See war mit Entengruetze ueberzogen und sah nicht halb so toll aus wie man ihn von Fotos her kennt....naja der Eindruck sollte sich noch aendern.
Zuersteinmal haben wir unsere Tour nach Sillustani gebucht, die auch gleich zwei Stunden spaeter losging. Wir hatten gerade noch genug Zeit uns ein Hostal zu suchen und etwas zu essen zu kaufen, was wir dann im Bus unter neugierigen und verwunderten Blicken halb mit den Haenden zu uns genommen haben. ;)
Sillustani ist eine alte Grabstaette ganz in der Naehe von Puno, auf einem Berg umgeben von einem grossen See, gelegen.
Die Aussicht ist wunderschoen und man sieht ueberall grosse und kleine, runde Tuerme stehen, in denen frueher die Inka ihre Oberhaeupter und andere wichtige Persoenlichkeiten ihrer Doerfer begraben haben.
Die Tuerme sind bis zu 12 m hoch und die Bauweise ist sehr beeindruckend.
Auf dem Rueckweg sind wir an traditionellen Bauernhaeusern vorbeigekommen und haben auch eins besichtigt. Alle halten hier Lamas und Alpakas und die Haeuser sehen aus wie aus dem 15. Jahrhundert.
Am naechsten Morgen ging es dann wieder mal ganz frueh los und zwar zur Zweitagestour auf den Lago Titicaca.
Als wir dann mit dem Boot rausfuhren konnte man schon die groesse des Sees erkennen und es sah wirklich aus wie das Meer. Es war genauso blau und unendlich, nur die Wellen haben gefehlt.
Zuerst haben wir bei den "islas flotantes" Halt gemacht, die von Menschenhand gebaut sind und aus Schilf bestehen. Es gibt drei Stueck und die Menschen leben dort in ihren Schilfhausern und tragen auch immer ihre traditionellen Trachten.
Wir sind dann sogar mit so einem Schilfboot zu einer der andern Inseln uebergesetzt. Das war schon was ganz anderes.
Weiter ging es dann auf die Insel Amantaní.
Dort sind wir einer Familie zugeteilt worden, bei der wir die Nacht ueber geschlafen haebn und auch mit denen gegessen haben.
Mona und ich wurden von einem 16-jaehrigen total niedlichen, aber viel erwachsen wirkenderen Maedchen betreut.
Wir sind dann mit allen anderen Touris auf die Spitze des Berges zu einem Tempel gewandert. Das war ganz schoen anstrengend, vorallem weil der 5000 m ueber Null liegt und die Hoehe einem schon ganz gut zu schaffen macht.
Von dort oben hatte man einen wundervollen Ausblick ueber den See, bis hin zur bolivianischen Seite und wir haben einen ganz tollen Sonnenuntergang gesehn.
Nach dem total leckeren Abendessen wurden wir dann in die traditionellen Trachten gekleidet und dann wurde getanzt zu traditioneller Livemusik.
Das hat echt Spass gemacht. ;)
Am naechten Morgen mussten wir uns leider schon wieder ganz frueh verabschieden und unsere "Gastschwester" Jovita hat sich ganz doll ueber unser Dankeslied gefreut was wir ihr gesungen haben (wir hatten leider nichts anderes was wir ihr haetten geben koennen)
Nachts haben wir dann ein Naturphaenomen beobachtet, was ich noch nie zuvor gesehen hatte.
Es war fast Vollmond und der Himmel war fast sternenklar. Um den Mond war in einem perfekten Kreis alles tiefschwarz und klar, dann wurde ein heller Kreis sichtbar und am restlichen Himmel waren leichte Wolken zu sehen. Es sah aus als wuerde irgendeine Kraft die Wolken ausserhalb des Kreises lassen. Ich kann das ganz schwer erklaeren, aber das hat uns alle total fasziniert.
Von der Insel Amantaní ging es dann weiter zur Insel Taquile, bei wunderschoenen blauen Himmel und Sonne.
Dort angekommen war ich im Paradies! Die Insel ist so wunderschoen, das ich ueberhaupt keine Worte dafuer finden kann.
Alles ist gruen, ueberall kleine Lehmhaeuschen und Steinwege und vorallem wirkt es alles total friedlich wie auf Amantaní auch.
Dort haben wir uns eine Fotoausstellung angesehn und deren Handwerksmarkt und nach dem Mittagessen ging es dann leider auch schon wieder zurueck nach Puno.
Wieder in Puno angekommen mussten wir uns erstmal um unsere Weiterfahr nach Cusco morgen kuemmern und konnten sogar einen echt guenstigen Preis fuer den Inka-Express rausschlagen der auf der Strecke noch an sechs verschiedenen Inkastaetten Halt macht.
Puno ist uebrigens gar nicht so haesslich wie alle immer sagen. Ich finde es ehrlich gesagt ganz schoen. Viele kleien Gaesschen, viele vorallem auch junge Leute neben traditionellen Alten und einfach das pure Leben.
Mit der Hoehenkrankheit sind wir jetzt zum Glueck beide durch, nachdem wir nacheinanderer zwei Abende mit den typischen Erscheinungen zu kaempfen hatten und flach lagen.
Jetzt ist es echt angenehm durch die Strassen zu laufen und nicht von schrecklich-starken Kopfschmerzen tyranisiert zu werden.
Das macht auch Mut fuer Cusco, was ja noch ein wenig niedriger liegt als Puno.
Auf unserer Inseltour haben wir auch ein deutsches Ehepaar kennengelernt und ihre Erzaehlungen und Fotos vom Machu Picchu haben unsere Vorfreude nur noch geschuert und wir koennen es schon gar nicht mehr abwarten! ;)
Hasta pronto!
Sonntag, 3. Mai 2009
el gringo-trail con mona - auftakt
Holas!
Schon wieder ist so viel Zeit verstrichen...
Im Dezember kam es mir noch endlos weit weg vor, dass Mona mich hier fuer 7 Wochen besuchen kommen sollte und nun ist sie doch tatsaechlich schon 3 Wochen lang hier.
Wir hatten schon vorher unsere gemeinsame Siedrundreise geplant und nun ist es endlich soweit!
Seit Freitag sind wir auf grosser Tour durch Perú! =)
Wir sin in Lima gestartet und haben uns im Bus (16 Std.) nachfebruar in Arequipa aufgemacht, der zweitgroessten Stadt, die gegen Lima aber trotzdem laecherlich klein wirkt.
Dort hatten wir das Glueck bei anderen Freiwilligen von Via. unterzukommen, die ich auf meinem Seminar im Februar auch in Arequipaa kennengelernt hatte.
Heute sind wir dann um 3 Uhr in der Fruehe in den Colca Canyon gefahren. Den kenn ich ja auch schon, weil ich letztes Mal ja nach dem Seminar eine dreitaegige Trekkingtour durch den Canyon gemacht habe, trotzdem wollte ich dort gerne nocheinmal hin, weil es einfach unglaublich schoen ist!
Dieses Mal hatten wir allerdings nur einen Tag Zeit, weil es morgen frueh schon weiter nach Puno und den Titikakasee geht.
Wir sind zuerst zum "Cruz del Condor" gefahren und wenn ich mich das letzte Mal beschwert hatte, dass es dort keine Kondore gaebe wurde ich nun eines Besseren belehrt. Heute waren mindestens 10 Kondore in der Luft. Die sind echt verdammt gross und sind ganz oft ueber unsern Koepfen dahingesegelt. Wirklich beeindruckend!
Was mich auch wieder aufs Neue beeindruckt ht, waren die Terassen und die ganze Canyonlandschaft mit den schneebedeckten Vulkanen im Hintergrund, von denen es dort um die 120 Stueck gibt. Die sind jedoch alle nicht mehr aktiv, trotzdem kommt es auf Grund dieser vielen Vulkane dreimal taeglich zu kleinen Erdstoessen, wovon man allerdings sehr selten mal etwas mitbekommt.
Auf der Rueckfahrt sind wir sogar durch den Krater eines Vuklans gefahren, durch den einfach die Strasse gebaut worden ist...
Unser Reiseleiter hat erzehlt, dass der Canyon erst vor 20 Jahren "entdeckt" worden ist und seit dieser Zeit auch erst die Strasse existiert. Kein Wunder, dass kaum jemand von meinen peruanischen Freunden schon mal im Canyon war.
Ab und an kam uns die Landschaft total irreal vor und als dann im Bus auch noch so filmreife Musik gespielt wurde, kamen wir uns wirklich vor wie in einer anderen Welt.
Auf der Rueckfahrt ging es durch eine praerieeartige Landschaft und durch den zweitwichtigsten Nationalpark Perus. Der ist riesengross und dort leben Lamas, Alpakas, Vicunas (wenn du die umfaehrst kannst du bis zu 4 Jahren in den Knast kommen!), Fuechse und ganz viele Vogelarten.
Ausserdem haben wir noch an der hoechsten Stelle (4910 m u. NN) angehalten und hatten einen tollen Blick auf die ganzen Vulkane, Steinwaelder und Eiszapfen, ja Eiszapfen!
Der Sonnenuntergang, die tiefhaengenden Wolken haben die Vulkane dann nochmal in ein ganz mysitsches Licht getaucht und dem Tag zu ei´nem schoenen Abschluss verholfen.
Was jedoch nich so schoen war, war die Hoehenkrankheit von Mona, ausgeloesst durch den Termnalbadbesuch im Canyon. Hoffentlich ist es morgen wieder besser, weil Puno liegt noch ein bisschen hoeher als Arequipa und von den Cocablaettern, die ja so toll helfen sollen, wird uns eher komisch...
Fuer mich geht die Reise morgen erst so richtig los. Bis hierhin war es alles noch recht bekannt, aber jetzt geht es wirklich in ganz unbekannt Gewaesser. Ich bin schon sehr gespannt und aufgeregt! =)
Der Plan sieht vor auf einer der Inseln im Titikakasee zu uebernachten und dann weiter nach Cusco zu fahren. Dort wandern wir dann auf einem alternativen Inkatrail bis zum Machu Picchu.
Tja und von da gehts es dann ab in die selva, nach Puerto Maldonado. Mona wird dann am Flughafen nochmal schnell geimpft und dann kann der Spass losgehn! =)
Fotos und weitere Berichte folgen dann wahrscheinlich erst Mitte Mai, wenn wir wieder in Lima angekommen sind.
Alles Liebe von uns (und passt ihr da drueben auch gut auf mit der Schweinegrippe!)
besos
Schon wieder ist so viel Zeit verstrichen...
Im Dezember kam es mir noch endlos weit weg vor, dass Mona mich hier fuer 7 Wochen besuchen kommen sollte und nun ist sie doch tatsaechlich schon 3 Wochen lang hier.
Wir hatten schon vorher unsere gemeinsame Siedrundreise geplant und nun ist es endlich soweit!
Seit Freitag sind wir auf grosser Tour durch Perú! =)
Wir sin in Lima gestartet und haben uns im Bus (16 Std.) nachfebruar in Arequipa aufgemacht, der zweitgroessten Stadt, die gegen Lima aber trotzdem laecherlich klein wirkt.
Dort hatten wir das Glueck bei anderen Freiwilligen von Via. unterzukommen, die ich auf meinem Seminar im Februar auch in Arequipaa kennengelernt hatte.
Heute sind wir dann um 3 Uhr in der Fruehe in den Colca Canyon gefahren. Den kenn ich ja auch schon, weil ich letztes Mal ja nach dem Seminar eine dreitaegige Trekkingtour durch den Canyon gemacht habe, trotzdem wollte ich dort gerne nocheinmal hin, weil es einfach unglaublich schoen ist!
Dieses Mal hatten wir allerdings nur einen Tag Zeit, weil es morgen frueh schon weiter nach Puno und den Titikakasee geht.
Wir sind zuerst zum "Cruz del Condor" gefahren und wenn ich mich das letzte Mal beschwert hatte, dass es dort keine Kondore gaebe wurde ich nun eines Besseren belehrt. Heute waren mindestens 10 Kondore in der Luft. Die sind echt verdammt gross und sind ganz oft ueber unsern Koepfen dahingesegelt. Wirklich beeindruckend!
Was mich auch wieder aufs Neue beeindruckt ht, waren die Terassen und die ganze Canyonlandschaft mit den schneebedeckten Vulkanen im Hintergrund, von denen es dort um die 120 Stueck gibt. Die sind jedoch alle nicht mehr aktiv, trotzdem kommt es auf Grund dieser vielen Vulkane dreimal taeglich zu kleinen Erdstoessen, wovon man allerdings sehr selten mal etwas mitbekommt.
Auf der Rueckfahrt sind wir sogar durch den Krater eines Vuklans gefahren, durch den einfach die Strasse gebaut worden ist...
Unser Reiseleiter hat erzehlt, dass der Canyon erst vor 20 Jahren "entdeckt" worden ist und seit dieser Zeit auch erst die Strasse existiert. Kein Wunder, dass kaum jemand von meinen peruanischen Freunden schon mal im Canyon war.
Ab und an kam uns die Landschaft total irreal vor und als dann im Bus auch noch so filmreife Musik gespielt wurde, kamen wir uns wirklich vor wie in einer anderen Welt.
Auf der Rueckfahrt ging es durch eine praerieeartige Landschaft und durch den zweitwichtigsten Nationalpark Perus. Der ist riesengross und dort leben Lamas, Alpakas, Vicunas (wenn du die umfaehrst kannst du bis zu 4 Jahren in den Knast kommen!), Fuechse und ganz viele Vogelarten.
Ausserdem haben wir noch an der hoechsten Stelle (4910 m u. NN) angehalten und hatten einen tollen Blick auf die ganzen Vulkane, Steinwaelder und Eiszapfen, ja Eiszapfen!
Der Sonnenuntergang, die tiefhaengenden Wolken haben die Vulkane dann nochmal in ein ganz mysitsches Licht getaucht und dem Tag zu ei´nem schoenen Abschluss verholfen.
Was jedoch nich so schoen war, war die Hoehenkrankheit von Mona, ausgeloesst durch den Termnalbadbesuch im Canyon. Hoffentlich ist es morgen wieder besser, weil Puno liegt noch ein bisschen hoeher als Arequipa und von den Cocablaettern, die ja so toll helfen sollen, wird uns eher komisch...
Fuer mich geht die Reise morgen erst so richtig los. Bis hierhin war es alles noch recht bekannt, aber jetzt geht es wirklich in ganz unbekannt Gewaesser. Ich bin schon sehr gespannt und aufgeregt! =)
Der Plan sieht vor auf einer der Inseln im Titikakasee zu uebernachten und dann weiter nach Cusco zu fahren. Dort wandern wir dann auf einem alternativen Inkatrail bis zum Machu Picchu.
Tja und von da gehts es dann ab in die selva, nach Puerto Maldonado. Mona wird dann am Flughafen nochmal schnell geimpft und dann kann der Spass losgehn! =)
Fotos und weitere Berichte folgen dann wahrscheinlich erst Mitte Mai, wenn wir wieder in Lima angekommen sind.
Alles Liebe von uns (und passt ihr da drueben auch gut auf mit der Schweinegrippe!)
besos
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